Stadtwerdung von Heinsberg
Im heutigen Kreisgebiet gab es sieben mittelalterliche Stadtrechtsorte: Heinsberg (Ersterwähnung als Stadt: 1255), Wassenberg (1283), Gangelt (1301), Erkelenz (1326), Geilenkirchen (1386), Randerath (1. H. 14. Jh.), Waldfeucht (2. H. 14. Jh.). Kennzeichen der kleineren städtischen Siedlungen waren u. a. eine Befestigung (Ummauerung oder Wall), Gewährung von Privilegien und Einnahmen, z. B. Marktrecht, Bierakzise.
Das Modell der Heinsberger Burg geht von einem Zustand in der 1. Hälfte des 15. Jh. Aus, unmittelbar vor Baubeginn der gotischen Kirche. Dargestellt ist der romanische Vorgängerbau aus dem 12. Jh. auf der Grundlage von archäologischen Grabungen von 1953. Für die übrige Bebauung standen Quellen des 16. Jh. zur Verfügung, insbesondere die Darstellung der Belagerung von 1543 und einem Befestigungsplan von 1799.




